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Neuheiten + Berichte

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Interessante Berichte und Fundstücke aus verschiedenen Quellen:

Hohes Elektrosmog-Risiko bei Mobilfunk:

"Rückversicherer Swiss-Re stuft den Mobilfunk in die höchste Risikostufe ein"

Versicherer befürchtet bei nachgewiesenen Gesundheitsbeschwerden neue Schadensersatzansprüche und große Verluste bei der Produkthaftpflichtversicherung

Unter dem Titel "Unvorhersehbare Folgen elektromagnetischer Felder" warnt einer der weltgrössten Rückversicherer, die Swiss-RE, ihre Kunden vor Risiken, die ihnen die Sparte Produkthaftpflicht bei Mobiltelefonen und Sendeanlagen bescheren könnte. Bei einer Rückversicherungsgesellschaft können sich normale Versicherungsgesellschaften rückversichern. Swiss-Re unterscheidet in ihrem Heft Swiss-Re-SONAR vom Juni 2013 bei neu auftauchenden Risiken zwischen potentiell niedrigen, potentiell mittleren und potentiell hohen Risiken. Elektromagnetische Felder, die von Sendeanlagen und Mobiltelefonen ausgehen, werden nun unter den potentiell höchsten Risiken eingereiht. Die Elektromagnetischen Felder stehen dabei neben zwei weiteren von Swiss-RE als potentiell hoch eingestuften Risiken wie die Nanotechnologie und chemische, als EDC (endocrine disrupting chemicals) bezeichnete Substanzen, die u.a. in der Textilbranche eingesetzt werden. "Die Eingruppierung der Mobilfunkstrahlung als "potentiell hohes Risiko" durch eine bedeutende Versicherung müsste all jenen Politikern zu denken geben, die immer noch versichern, dass alles sicher sei,“ kommentiert Jörn Gutbier, Vorstandsvorsitzender der Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk Vorstand e.V. und fordert: „Es ist Zeit, dass die Verbraucher, vor allen SmartPhone und TabletPC-Nutzer über Risiken aufgeklärt und vor allem Kinder, die u.a. WLAN-Spiele nutzen, nachhaltig geschützt werden. Eine Vorsorgepolitik ist unerlässlich".

Folgend eine Übersetzung des Textes der Swiss-RE:

„Durch die Allgegenwart von elektromagnetischen Feldern steigen die Bedenken über die möglichen Einwirkungen auf die menschliche Gesundheit, insbesondere in Bezug auf den Gebrauch von Mobiltelefonen, sowie bei Stromleitungen und Sendeanlagen. In den letzten 10 Jahren haben sich die drahtlosen Geräte massiv ausgebreitet. Die Verbindung von Mobiltelefonen mit der Computertechnologie hat zu einer starken Zunahme neuer und neu entstehender Technologien geführt. Diese Entwicklung hat die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern erhöht, deren Auswirkungen auf die Gesundheit noch unbekannt sind.

Die Angst vor potentiellen Risiken wegen elektromagnetischer Felder ist gestiegen. Studien sind schwer durchzuführen, da Längsschnittstudien und Trendstudien wegen der relativ kurzen Zeit der Verbreitung der drahtlosen Technologie inkonsistent sind. Die Weltgesundheitsorganisation hat die extrem niederfrequenten magnetischen Felder und die hochfrequenten elektromagnetischen Felder, wie sie von Mobiltelefonen ausgestrahlt werden, als für die Menschen möglicherweise krebserregend (Klasse 2 B) eingestuft. Zudem hat ein aktueller Gerichtsentscheid aus Italien den Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und der Schädigung der menschlichen Gesundheit festgestellt. Insgesamt aber ist die Studienlage noch nicht schlüssig in Bezug auf mögliche negative gesundheitliche Auswirkungen von EMF.

Möglicher Einfluss auf die Versicherungsbranche:
Falls ein direkter Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und menschlichen Gesundheitsbeschwerden hergestellt werden kann, würde dies Tür und Tor für neue Schadensersatzansprüche öffnen. Dies würde im Endeffekt zu großen Verlusten im Bereich der Produkthaftpflichtversicherung führen. Die Versicherungsprämien für die Haftpflicht würden wahrscheinlich steigen.“

(S. 11, Eigene Übersetzung) Quelle: www.diagnose-funk.org

Publikation der Swiss-Re zum Download:

http://files.newsnetz.ch/upload/3/0/30072.pdf

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10 Tipps zum gesunden Wohnen vom Baubiologen


Die Baubiologie wird immer wichtiger, meint Baubiologe (IBN) Holtrup. Warum? Weil bereits 30 % der Bevölkerung umweltkrank sind und wir über 80 % unserer Zeit in geschlossen Räumen verbringen.

Die Häuser werden immer dichter. Mögliche belastende Schadstoffe bleiben im Haus. Bauphysikalische Mängel und ein falsches Nutzerverhalten lassen Schimmelpilze wachsen. Hinzu kommen Belastungen durch ständig steigenden Elektrosmog, so der Experte für gesundes Wohnen.

Umweltmediziner und Heilpraktiker berichten über zunehmende unklare Beschwerden (Schlafstörungen, Immunsystemschwäche u.v.m) und arbeiten gerne mit geprüften Baubiologen zusammen. Gesundes Bauen und Wohnen liegt im Trend meint der Sachverständige aus dem Münsterland und gibt hier 10 seiner besten Tipps bekannt:

1. Lüften, lüften, lüften steht an erster Stelle, sorgt für ein gesundes Wohnklima und kann Schadstoffe, CO2, Luftfeuchtigkeit sowie Schimmelbildung reduzieren.

2. Lufttemperatur- u. feuchtigkeit: 18 bis 22 Grad Celsius, 40 bis 60 Prozent Luftfeuchte
Natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte unter Verwendung feuchteausgleichender Materialien

3. Strahlungswärme erzeugen von Kachelofen oder Wandheizung (am besten mit Lehmputz). Hohe Oberflächentemperaturen führen zur Behaglichkeit und können Heizkosten sparen.

4. Farben/Tapeten: Naturfarben (Kalk- o. Silikat) verwenden, keine Dispersions-. Latexfarben, Vinyltapeten

5. Möbel: Naturholz statt Pressspanmöbel. Natürliche Öle und Wachse für die Oberflächenpflege.

6. Parkett: Nur ölen und wachsen, nicht versiegeln.

7. Bodenbeläge, Vorhänge: Naturmaterialien bevorzugen. Kein PVC nutzen (wg. Weichmacher), Bodenbeläge nicht verkleben.

8. Licht: Möglichst natürliches Lichtspektrum verwenden (keine sogenannten „Sparbirnen“)

9. 9.      Elektrosmog: Es sollten wenig strahlende und funkende Geräte verwendet werden, um die oft hausgemachte Elektrosmog-Belastung zu reduzieren Elektrosmogfreie Ruhezonen planen mit fachlicher Unterstützung vom Baubiologen.

10. 10.    Raumhygiene: Staub öfters mal feucht wischen! Staubsauger mit HEPA-Filter nutzen. Aggressive Putz- und Reinigungsmittel, sowie Duftöle und Duftmittel meiden . Keine Sprays, kein Tabakrauch im Wohnraum

Denken Sie dran: Manchmal ist eben weniger mehr!
Weniger Technik, Elektrosmog, Feuchte, Schadstoffe ist der richtige Weg zum gesunden Wohnen.

Als Sachverständiger und „Arzt für das Haus“ hilft Baubiologe Holtrup und die weiteren Beratungsstellen von Biolysa bei Ursachenklärung und besprechen  mit Ihnen gemeinsam die Optimierungsmöglichkeiten.
Das ist meist einfacher als Sie vielleicht vermuten würden. Auf Wunsch auch Gutachtenerstellung.
Damit Sie auf  Dauer gesund schlafen und wohnen.

Ob Beratung, Elektrosmog-Messung, Schimmelpilzuntersuchung oder Raumluftanalyse…
Beratungsstellen hier

Autor: Ralf Holtrup
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Chemie-Cocktail unterm Bett

v. 18.9.2011
Studie weist Chemikalienbelastung in Schlafzimmern nach

Berlin - Schlafzimmer sind häufig mit einem Cocktail bedenklicher chemischer Schadstoffe belastet. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und weiterer europäischer Umweltverbände. Ein schwedisches und ein deutsches Labor hatten die aus 12 Ländern eingesandten Staubproben aus Schlafzimmern analysiert. Die insgesamt 14 Proben aus Deutschland, Schweden, Belgien, Tschechien, Ungarn, Italien, Uganda, Südafrika, Tansania, Kenia, Malaysia und den Philippinen enthielten jeweils eine große Bandbreite hormonell wirksamer Schadstoffe. Diese Chemikalien werden mit einer Vielzahl von Erkrankungen in Verbindung gebracht, darunter eingeschränkte Fortpflanzungsfähigkeit, Krebs und Verhaltensstörungen.

Auffällig war, dass die Konzentrationen der Weichmacher in Proben aus europäischen Ländern in der Regel höher waren als in den anderen Ländern. Die aus Deutschland untersuchte Staubprobe enthielt neben sieben verschiedenen Phthalat-Weichmachern drei bromierte Flammschutzmittel, drei Nonylphenole, Bisphenol A sowie die Schwermetalle Blei, Cadmium und Quecksilber. Die gefundenen Schadstoffe können aus vielen typischen Einrichtungsgegenständen wie Möbeln und Fußbodenbelägen freigesetzt werden.


„Von den nachgewiesenen Chemikalien geht bei den gefundenen Konzentrationen einzeln genommen noch keine Gesundheitsgefahr aus. Das Ausmaß der Gesamtbelastung und die Vielzahl der Stoffe sind jedoch besorgniserregend“, sagte Patricia Cameron, Chemie-Expertin des BUND. „Die Analysen zeigen deutlich, dass die Menschen auch während des Schlafes einer Vielzahl von Schadstoffen ausgesetzt sind“, so Cameron.

Der BUND forderte die Bundesregierung auf, den Vorschlag Dänemarks zu unterstützen und die Weichmacher DEHP, DBP, DIBP und BBP wegen ihrer hormonellen Wirkung europaweit zu verbieten. Außerdem müsse die Europäische Union dringend neue Methoden der Risikobewertung von Chemikalien entwickeln, um so genannte „Cocktail-Effekte“, also die gleichzeitige Belastung mit mehreren Stoffen, angemessen beurteilen zu können.

Verbrauchern empfiehlt der BUND, möglichst vollständig auf Produkte aus Weich-PVC zu verzichten, da diese immer hohe Konzentrationen an Weichmachern enthielten. Hersteller und Händler seien zudem gesetzlich verpflichtet, auf Anfrage Auskunft darüber zu geben, ob besonders gefährliche Stoffe in den von ihnen vertriebenen Produkten enthalten seien. Um solche Anfragen zu erleichtern, habe der BUND auf seiner Internetseite unter www.bund.net/gift-stoppen einen entsprechenden Musterbrief veröffentlicht.
Eine englische Fassung der Ergebnisse der Schlafzimmerstaub-Analysen finden Sie unter dem Titel „Wicked monsters under the bed” im Internet unter: www.chemsec.org

Die Studie wurde von den Umweltverbänden International Chemical Secretariat (ChemSec) und der Swedish Society for Nature Conservation (SSNC) koordiniert. Die Probe aus Deutschland schickte der BUND ein.

Artikel teilen: Gastautorin: Gaude Almut für oekonews.
Quelle:  http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1062650

Weitere Infos zu Schadstoffen und Untersuchugen: hier auf den Biolysa-Seiten....

http://www.biolysa.de/wohnraumgifte-mainmenu-45.html

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Pestizidrückstände im Trinkwasser - Ökotest 7/2011

Im aktuellen Ökotest kann man es nachlesen:

Zitat:
Tatsache ist aber, dass einige dieser Stoffe - nämlich Abbauprodukte von Pestiziden - seit einiger Zeit in Mineralwasser nachgewiesen werden. Und zwar in Mengen, die nicht selten über dem in der AVV festgelegten Orientierungswert von 0,05 Mikrogramm pro Liter (µg/l) liegen. Auch zwei Produkte aus dem ÖKO-TEST Mineralwasser für Säuglingsnahrung 6/2011 waren mit erhöhten Werten belastet. Allerdings bezieht sich der Orientierungswert auf Pestizide - worauf auch einige Mineralwasserhersteller aufmerksam machen. Nach Auffassung der Überwachungsbehörden der Länder zählen jedoch auch die Abbauprodukte von Pestiziden mit dazu.

Zitat Ende

Wir empfehlen den Einbau eines Trinkwasserfilter zu Hause.


Das ist preiswert und erspart unnötige Transporte von Mineralwässern durch die Welt, vom Laden zu Ihnen und die leeren Flaschen wieder in den Laden zurück (oder alternativ -> Müll).


Entgegen landläufiger Meinungen, dies sei zu teuer, nutzen wir selbst seit Jahren einen Filtereinbau (Kosten einmalig ca. 200,00 €) und Filtereinsätze von Alvito je nach Durchlass von 33,00 - 90,00 €, jeweils nutzbar für ein halbes Jahr.


Rechnen Sie selbst, wieviel Sie für dieses Geld Mineralwasser kaufen können und ob Sie damit ein halbes Jahr ausreichend trinken können.


Mit einem Filter könnten sie in dieser Zeit ca. 5000 Liter Wasser gefiltert entnehmen! Noch Fragen?

Weitere Informationen bei

Baubiologie Plauen

Orginaltexte Ökotest



Elektrosmog durch Smartmeter

Experten warnen eindringlich vor gesundheitsgefährdender, elektromagnetischer Belastung

Im Schatten der Diskussion um den Ausbau erneuerbarer Energien ziehen Geräte in unsere Haushalte ein, die uns möglicherweise mit noch mehr Elektrosmog belasten: Die so genannten „Smart Meter“. Seit dem 1. Januar 2010 müssen diese auch als „intelligente Stromzähler“ bezeichneten Geräte in Deutschland in allen Neubauten installiert werden. Ziel ist eine flächendeckende Einführung der „Smart Meter“ in ganz Deutschland bis zum Jahr 2015.

Durch diese Geräte lässt sich der Stromverbrauch in einem beliebigen Intervall aus der Ferne abfragen. Mit der Installation eines „Smart Meter“ sind die Stromversorger zudem gesetzlich verpflichtet, dem Kunden eine verbrauchsnahe Abrechnung (z.B. monatlich, viertel- oder halbjährlich) anzubieten. Durch diese transparentere Einsicht in seinen Verbrauch hat der Kunde die Möglichkeit, Strom, Energie und Geld zu sparen.

Zur Übertragung der Daten werden derzeit verschiedene Technologien getestet. Zumindest zwei davon bergen die Gefahr hoher gesundheitlicher Risiken: Die Übertragung der Daten per Mobilfunk und die Übertragung per Stromleitung über nicht geschirmte Kabel. Bei der Mobilfunk-Variante kommuniziert ein Funkgerät am Zähler permanent mit der nächsten Mobilfunk-Basisstation. Damit läuft der Wohnungsbesitzer Gefahr, einer andauernden Strahlungsbelastung ausgesetzt zu sein. Er hat kaum eine Möglichkeit zu kontrollieren, ob der Betreiber die Daten vierteljährlich, monatlich, stündlich oder sogar minütlich abruft.

Das hat massive gesundheitliche Konsequenzen: So berichtet zum Beispiel der Umweltmediziner Joachim Mutter von seinen Erfahrungen nach dem Einbau von Wärmemess-Zählern auf Funkbasis. So klagen seine Patienten, die wohl nichts vom Einbau der neuen Geräte wussten über Schlaflosigkeit, Kopf- und Körperschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Augen- und Hautbrennen, Tinnitus und Depressionen. Diese Symptome gingen erst zurück, als die neuen Zähler wieder entfernt wurden.

Auch die zweite Möglichkeit der Übertragung über nicht geschirmte Kabel wird von Experten wegen der zwar versteckten, aber doch präsenten elektromagnetischen Strahlung stark kritisiert: „Nie würde ich mir so eine Technologie ins Haus holen“, sagt zum Beispiel der Leipziger Physiker Dr. Stefan Spaarmann.

Einzig und allein die Übertragung der Daten über geschirmte Kabel ist absolut unbedenklich und sicher. Die Baubiologen des innovativen und nachhaltigen Hausbauunternehmens Baufritz aus Südbayern warnen vor der Strahlung durch neue Technologien, die sich unbemerkt im eigenen Haus aufbauen kann. „Hier mangelt es an ehrlicher Information und Aufklärung“, so der Baubiologe Karlheinz Müller.

Politiker wie Entscheidungsträger der großen Energieversorger sind dringend dazu aufgerufen, bei der Etablierung von Standards den Faktor „menschliche Befindlichkeit“ mit einzukalkulieren. Auch Hausbesitzer sollten auf den Einbau einer möglichst menschenfreundlichen Übertragungs-Technologie bestehen.

Bewohner von wohngesunden Baufritz-Häusern sind vor der Gefahr der von außen einwirkenden Mobilfunk-Strahlung geschützt: Die Xund-E Schutzebene des Allgäuer Holzbauunternehmens schirmt Elektrosmog ab und reduziert die Belastung nachweislich äußerst wirkungsvoll. Diese in die Gebäudehülle integrierte Schutzebene wurde von Baufritz in Zusammenarbeit mit Dr. Moldan entwickelt und von Prof. Pauli, von der renommierten Bundeswehruniversität München geprüft. Allerdings kann auch diese Ebene nur bedingt die hausinternen Strahlen durch „Smart Meter“ reduzieren. Es bleibt also dem Verbraucher überlassen, sich selbst zu schützen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.baufritz.de

Quelle: http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/geplante_Uebertragungstechniken_intelligente_178143.html

Mobilfon und Hirntumor

15 Gründe zur Sorge !

Eine interesante und lesenswerte Publikation zahlreicher internationaler Wissentschaftler, Ärtzte
und anderer fachlich versierter Persönlichkeiten finden Sie hinter diesem Link:

http://www.radiationresearch.org/pdfs/reasons_de.pdf

Ein neuer gefährlicher Abfall: Sechs von zehn Energiesparlampen landen im Hausmüll

Quecksilber aus Ernergiesparlampen gelangt per Müllverbrennung in die Luft

Die traditionelle Glühbirne hat ausgedient. Energiesparlampen sind inzwischen die gängigsten Leuchtmittel. Nur wenige wissen, dass diese Leuchtmittel aufgrund des enthaltenen Quecksilbers zur Kategorie der gefährlichen Abfälle zu zählen sind. Wie Bülent Gülcehre, Sachbearbeiter vom Dezernat für Kommunale Abfallwirtschaft beim Regierungspräsidium (RP) Gießen mitteilt, werden derzeit nur zu circa 40 Prozent der Energiesparlampen recycelt, der Rest landet einfach im Hausmüll. Dadurch kann Quecksilber  über die Deponie in Boden und Grundwasser oder per Müllverbrennung in die Luft gelangen.

Die Abfallexperten beim RP appellieren daher dringend an alle Bürgerinnen und Bürger, sowohl Energiesparlampen als auch andere quecksilberhaltige Gegenstände wie zum Beispiel  Thermo-, Baro- oder Manometer sowie kleine Elektrogeräte, die evtl. Knopfzellen enthalten können, vom übrigen Abfall zu trennen und sie bei den örtlichen Wertstoffhöfen zur umweltschonenden Entsorgung abzugeben.

Quecksilber sei eines der für Menschen und Tiere giftigsten Schwermetalle und rufe bei übermäßiger Aufnahme durch den Körper ernste Gesundheitsschäden hervor. Darüber hinaus sei es  stark wassergefährdend. Das Schwermetall aus den Abgasen einer Abfallverbrennungs-anlange zu entfernen, sei mit einem hohen technischen und finanziellen Aufwand verbunden. Abfälle mit  Quecksilbergehalt könnten  zu Überschreitungen der zulässigen Grenzwerte sowie zu einer Kontamination von Rauchgasreinigungsrückständen führen, die dann mit hohen Kosten als Sonderabfall entsorgt werden müssten, fasst der Experte abschließend zusammen.

erschienen am: 2010-02-10 im europaticker

 


 

Pressemitteilung des Verbandes Baubiologie vom 25.8.2009

Energiesparlampen als Gesundheitsproblem

Die Glühbirne wird ab dem 1. September 2009 schrittweise verboten.
Je näher der Termin rückt, desto deutlicher werden die Probleme und Nachteile, die diese Form
der Lichterzeugung mit sich bringt.
Nicht nur, dass mittlerweile klar wird, dass die Versprechungen der Industrie bezüglich
Brenndauer und Energieeinsparung bei normalem Hausgebrauch in weiten Teilen nicht
stimmen. Langzeittests haben ergeben, dass die ausgewiesene Lebensdauer bei vielen
Energiesparlampen nicht erreicht wird, die Lichtstärke lässt mit der Lebensdauer der Lampen
nach, und das teilweise rapide. Viele Sparlampen halten nicht einmal ein Drittel der
angegebenen Zeit, manche nicht mal ein Fünftel.

Energiesparlampen enthalten Quecksilber. Wenn eine Lampe zu Bruch geht, verdunstet das
hochgiftige Schwermetall schon bei Zimmertemperatur. Besonders giftig wirkt es, wenn es
eingeatmet wird. Dies ist besonders für Kleinkinder gefährlich, die am Boden spielen.
Bei massenhaftem Gebrauch wird das Problem der Umweltverschmutzung durch
Energiesparlampen drastisch zunehmen. Erste Erhebungen zeigen, dass die wenigsten
Verbraucher die mit dem giftigen Schwermetall Quecksilber belasteten Leuchtmittel wie
vorgeschrieben im Sondermüll entsorgen, die Mehrheit lässt sie einfach im Hausmüll
verschwinden. Dies lässt die Ökobilanz der Energiesparlampen verheerend aussehen: Die
Herstellung ist aufwändiger als bei Glühbirnen, das Quecksilber gelangt in Größenordnung von
mehreren Hundert Kilo jährlich in die Umwelt. Recycling ist in Deutschland – anders als in
anderen Ländern - so gut wie nicht vorgesehen.

Energiesparlampen emittieren starke elektromagnetische Felder, sowohl niederfrequente als
auch hochfrequente. Die weltweit angewandte TCO-Norm für Computer wird von den meisten
Sparleuchten erreicht und sogar überboten. Die Hochfrequenz lässt das Licht flackern. Und
obwohl dies vom menschlichen Auge nicht mehr wahrgenommen werden kann, ist die
höherfrequente Flimmerei in der medizinischen Literatur als „Stressfaktor“ ausgewiesen.
Eine Energiesparlampe gehört nicht in Kopf- oder Körpernähe, nicht an den Schreib- oder auf
den Nachttisch, ein guter Meter Abstand sollte mindestens eingehalten werden, besser noch
mehr.

Der Blauanteil im Licht sorgt für eine hormonell gesteuerte und unerwünschte Belastungs- und
Stressreaktion. Denn das blaue Licht ist mit dafür verantwortlich, dass in der Zirbeldrüse, einem
Teil des Zwischenhirns, weniger Melatonin (Schlafhormon) produziert wird, was gesundheitlich
bedenklich ist. Herkömmliche Glühbirnen haben ein kontinuierliches Spektrum, das annähernd
dem Sonnenlicht entspricht. Ähnliches gilt für Halogenglühlampen, deren Vorteile neben dem
gewohnt warmen Licht und der langen Haltbarkeit im geringeren Stromverbrauch liegt.
Bereits jetzt gilt die Energiesparlampe unter Fachleuten als Auslaufmodell. Wesentlich effizienter
und zudem langlebiger sind LED. Sie verfügen über eine enorme Lebensdauer, die
Lichtausbeute ist effektiver, zudem erzeugen sie keinen Elektrosmog. Allerdings sind sie noch
nicht hell genug. Dieses Defizit wird es nach Aussage der Industrie wohl bald nicht mehr geben.


VERBAND BAUBIOLOGIE . Maxstr. 59 . 53111 Bonn . 0228-963 99 258 . www.verband-baubiologie.de


Gouverneur von Florida ruft Mai zum Elektro-Sensibilitäts-Monat aus

(premiumpresse) - Katzhütte, 05.05.2009 15:21 -

Wie der American Chronicle berichtet, ruft Gouverneur Charlie Crist den Mai 2009 als Electromagnetic Sensitivity (EMS) Awareness-Monat aus.

In der Proklamation heißt es, dass Menschen in Florida und der ganzen Welt aufgrund der weltweiten elektromagnetischen Umweltverschmutzung Sensibilitäten gegen diese Strahlungen entwickelt haben.

Elektrosmog-Sensible Menschen entwickeln schmerzvolle Krankheiten und hypersensitive Reaktionen auf elektromagnetische Strahlungen, für die es keine bekannten Heilmethoden gibt. Zu den Krankheitsbildern, die in Deutschland von der Mobilfunkanbieter immer wieder als psychosomatische Krankheiten angegeben werden, gehören Kopfschmerzen, Tinnitus, Schwindel, Herzrasen und viele weitere Phänomene, die scheinbar aus dem Nichts über den Patienten kommen.

Weiter unter...
http://www.premiumpresse.de/gouverneur-von-florida-ruft-mai-zum-elektro-sensibilitaets-monat-aus-PR454879.html

http://omega.twoday.net/search?q=elektromagnet
http://omega.twoday.net/search?q=sensitiv
http://omega.twoday.net/search?q=elektrosensib
http://omega.twoday.net/search?q=Tinnitus
http://omega.twoday.net/search?q=Schwindel
http://omega.twoday.net/search?q=Herzrasen
http://omega.twoday.net/search?q=Ärztefortbildung
http://omega.twoday.net/search?q=IZMF
http://omega.twoday.net/search?q=Lerchl
http://omega.twoday.net/search?q=Caroline+Herr


Risiken durch elektromagnetische Felder

30.01.2009 - Risiken durch elektromagnetische Felder

Bildquelle: www.ecolog-institut.de Die Bewertung möglicher Gesundheits- oder Umweltrisiken, die von einer wissenschaftlichen oder technischen Entwicklung ausgehen, sollte sich nach Möglichkeit auf gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse stützen, so das Ecolog-Institut, Hannover im kürzlich veröffentlichten EMF-Handbuch "Elektromagnetische Felder: Quellen, Risiken, Schutz". Darin heißt es weiter: "Aufgrund der Rasanz der technischen Entwicklung liegen aber praktisch nie ausreichende und wissenschaftlich abgesicherte Informationen vor, die eine umfassende Risikobewertung erlauben. Mit Ausnahme des Arzneimittelbereichs, wo die Unbedenklichkeit einer Substanz vor der Zulassung durch umfangreiche Tierexperimente und klinische Untersuchungen nachgewiesen werden muss, geht man in fast allen anderen Bereichen, in denen eine neue Technlogie eingeführt wird, bei der neue Stoffe, Organismen oder Strahlungsarten zum Einsatz kommen, von einer Unschädlichkeitsvermutung aus." Das bedeutet, dass neue Technologien angewandt und Stoffe, Organismen oder Strahlung mit bisher nicht bekannten Eigenschaften eingesetzt werden und erst dann eine Überprüfung erfolgt, wenn es Verdachtsmomente für schädliche Auswirkungen auf Gesundheit oder Umwelt gibt.

Das Autorenteam, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am ECOLOG-Institut haben versucht in diesem Handbuch Informationen zusammenzutragen, die helfen können, die von sehr unterschiedlichen technischen Quellen ausgehenden elektromagnetischen Expositionen und die mit ihnen möglicherweise verbundenen Risiken einzuschätzen. Finanziell unterstützt wurde das Buch-Projekt durch Bingo - Die Umweltlotterie.

Das komplette Handbuch (ISBN 3-9807954-2-X) ist erhältlich im ECOLOG - Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung, Hannover. Es kostet 38 Euro zuzüglich 6,50 Euro Versandkosten.

FRANKREICH: PRÄZEDENZFALL STELLT MOBILFUNKMASTEN IN FRAGE

Meldung vom: 06.02.2009 - 08:05 Uhr
Autor: AFP / dpa / Sascha Recktenwald - Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
URL dieses Artikels: http://www.teltarif.de/arch/2009/kw06/s32911.html

FRANKREICH: PRÄZEDENZFALL STELLT MOBILFUNKMASTEN IN FRAGE
Handyfirma muss in Frankreich Antenne wieder abbauen

In Frankreich muss ein Mobilfunkbetreiber erstmals eine Antenne wegen einer möglichen Gesundheitsgefährdung wieder abbauen. Das Berufungsgericht von Versailles verurteilte das Telefonunternehmen Bouygues Telecom dazu, eine Relaisantenne bei Lyon nach Anwohnerklagen zu entfernen. Die Antenne in 30 Meter Entfernung eines Hauses
beeinträchtige das nachbarschaftliche Umfeld, urteilte das Gericht in Versailles nach einem Bericht der Zeitung Le Parisien. Damit wurde eine Entscheidung aus erster Instanz bestätigt.

Auch wenn das Risiko "hypothetisch" sei, zeigten wissenschaftliche Studien und unterschiedliche Vorschriften in verschiedenen Ländern, dass es "Unsicherheit über die Unschädlichkeit" von Mobilfunkstrahlung gebe, erklärten die Richter. Bouygues hatte die Antenne 2006 auf einem 19 Meter hohen Mast als Nadelbaum "getarnt" am Rande einer Siedlung in der Kleinstadt Tassin-la-Demi-Lune errichtet. Anwohner klagten daraufhin über Schlafstörungen oder Ekzeme.

Wie gefährlich ist Handy-Strahlung?
Der Strahlenherd in der Hosentasche Immer wieder berichten Medien über Gefahren der Mikrowellen-Strahlung, die von Mobilfunktelefonen und -basisstationen abgegeben wird. Wie gefährlich ist Mobilfunkstrahlung wirklich? Und
was kann man tun, um das persönliche Risiko zu verringern? Die Antworten finden Sie in unserem Ratgeber Handy-Strahlung

Der Anwalt der Kläger, Richard Forget, sagte, Bouygues Telecom müsse nun 500 Euro für jeden weiteren Tag zahlen, an dem die Antenne stehen bleibe. Zugleich erhalte jedes der drei Klägerpaare 7000 Euro Schadenersatz. Damit sei ein Präzedenzfall geschaffen worden. "Alle Relaisantennen von Bouygues stehen nur noch auf Bewährung."

Bouygues kündigte an, die Anlage abzubauen, kritisierte aber die Entscheidung. Sie widerspreche höherrangigen Gerichtsbeschlüssen, sagte ein Sprecher. Das Unternehmen prüfe deshalb eine Berufung vor dem Kassationsgerichtshof, Frankreichs höchster Zivil- und Strafinstanz. Das Unternehmen verwies darauf, dass es nach dem Urteil praktisch unmöglich sei, die durch den Staat vorgeschriebene flächendeckende Mobilfunkversorgung zu erreichen.

In Deutschland hatte der Bundesgerichtshof 2006 eine Klage von Mietern abgewiesen, die gegen die Installation einer Mobilfunk-Antenne auf dem Dach des Mietshauses rechtliche Schritte eingeleitet hatten.


Weitere Verlinkungen finden Sie in der Online-Version der Meldung.


Die Gefährdung und Schädigung von Kindern durch Mobilfunk


Kinderbroschüre

Kranke Kinder - kranke Zukunft:

Jetzt wird es ernst, Frau Merkel!

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht sich allseits und lautstark für mehr Schutz unserer Kinder aus. Sie schmückt sich mit Wortperlen wie "einer neue Phase des Kinderschutzes" und fordert eine "Kultur des Hinschauens". Hoffentlich vergisst sie dabei nicht, insbesondere vor ihrer eigenen Tür zu kehren. Als promovierte Physikerin kann ihr nicht entgangen sein, dass modulierte Hochfrequenz nicht nur Wärme in den Körper transportiert, sondern auch störende Signale ins Nervensystem induziert.

Wie sollen Kinder unter den Myriaden von aggressiven Störsignalen unserer hochfrequenzverseuchten Umwelt noch die feinen Strukturen für ein halbwegs funktionierendes Nervensystem, ein halbwegs intelligentes Gehirn und ein halbwegs soziales, die Gesellschaft stützendes Verhalten entwickeln?

Mehr Kindergeld und mehr Krippenplätze können diese Probleme nicht lösen. Frau Merkel, bitte nehmen Sie das richtige Ruder in die Hand und ändern Sie Ihre Hochfrequenzpolitik. Erzwingen Sie eine technisch durchaus machbare drastische Reduzierung aller Funkemissionen. Reduzieren Sie drastisch den "elektromagnetischen Lärm"!

Unsere Kinder sind die Zukunft - kranke Kinder sind eine kranke Zukunft.

Zur Kinderbroschüre klicken Sie bitte auf das Bild!

(Text/Link´s übernommen von www.puls-schlag.org)
// posted by Baubiologie-Plauen @ 07:47


Biolysamitglied unterstützt andere gemeinnützige Vereine"
Spende an den Förderverein Pfaffengut e.V.


Letzte Woche übergab Rüdiger Weis von der Baubiologie Plauen eine Materialspende mit AURO Naturfarben an den Förderverein Pfaffengut Plauen e.V. im Wert von 380 Euro.

Genaueres könne Sie in diesem Link lesen.

http://baubiologie-plauen.blogspot.com/2008/07/spende-den-frderverein-paffengut-ev.html


 

Hyperaktive Kinder durch Handynutzung in der Schwangerschaft

Verhaltensstörungen bei den Kindern durch Handynutzung in der Schwangerschaft

Frauen, die während der Schwangerschaft nur zwei- bis dreimal täglich mit dem Handy telefonieren, erhöhen nach einer großen Studie bereits das Risiko, dass ihre Kinder Verhaltensstörungen entwickeln.

Für die Studie, die in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Epidemiology erscheint, wurden von den Wissenschaftlern an der University of Los Angeles (UCLA) und der Universität von Aarhus Daten von mehr als 13.000 dänischen Kindern aus den 90er-Jahren ausgewertet. Damals waren Handys noch nicht so verbreitet, sodass die Hälfte der Mütter sie nicht oder nur unregelmäßig benutzten, wodurch ein Vergleich überhaupt möglich war.

Die Beobachtung der Kinder erstreckte sich bis zu deren siebtem Lebensalter. Nach den Ergebnissen, die vom Independent berichtet werden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder Verhaltensstörungen wie Hyperaktivität entwickeln, wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft mit dem Handy regelmäßig telefoniert haben, um über 50 Prozent höher als bei anderen Kindern. Die Wahrscheinlichkeit erhöht sich, wenn die Handynutzung intensiver ist. Wenn die Kinder dazu noch vor dem Alter von sieben Jahren selbst das Handy benutzen, steigt das Risiko auf 80 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, emotionale Störungen oder Hyperaktivität zu entwickeln, liegt bei den Kindern jeweils um 35 Prozent höher. 34 Prozent eher haben sie Probleme im Umgang mit Gleichaltrigen und 49 Prozent eher Verhaltensprobleme.

Angeblich seien die Wissenschaftler selbst von den Ergebnissen der Studie überrascht worden. Eine biologische Ursache für die Verhaltensauffälligkeiten sei unbekannt. Bei Berücksichtigung anderer möglicher Ursachen wie Rauchen während der Schwangerschaft, psychische Probleme in der Familie oder sozioökonomischer Status sei die Verbindung zwischen Handynutzung und Verhaltensstörungen bei den Kindern noch stärker hervorgetreten. Die Wissenschaftler weisen allerdings darauf hin, dass es durchaus andere Erklärungen geben könne und dass die Ergebnisse der Studie mit Vorsicht interpretiert sowie durch weitere Untersuchungen überprüft werden sollten.

(fr[4]/Telepolis) 19.05.2008 11:54

URL dieses Artikels:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/108074

 


"Mobilfunk -grenzenlos?" Ohne Kabel im Strahlennetz

Das ZDF berichtete am 4.5.2008 in seiner Sendereihe "Mona Lisa" über die Gefahren des Mobilfunks.

Schnurlose Telefone, Handys oder drahtlose Computer-Netzwerke benutzt inzwischen fast jeder. Doch jedes dieser Geräte verursacht eine hochfrequente elektromagnetische Strahlung, über deren schädigende Wirkung auf den menschlichen Organismus sich nur wenige ernsthaft Gedanken machen.

Schauen Sie hier selbst auf der Seite des ZDF

http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/28/0,1872,7229692,00.html



 

Mobilfunkmast auf dem Hausdach nur bei Zustimmung aller Eigentümer.

Auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses darf eine Mobilfunkanlage nur dann errichtet werden, wenn alle Wohnungseigentümer zustimmen. Das berichtet die in Köln erscheinende Monatsschrift für Deutsches Recht (Ausgabe 12/2007) unter Berufung auf einen Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) München. Auch bei Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte sei es nicht auszuschließen, dass Bewohner durch Handymasten gesundheitsschädlichen Strahlungen ausgesetzt seien, befand das Gericht. Eine solche Maßnahme könne daher nicht von der Mehrheit der Eigentümer zu Lasten der übrigen Bewohner entschieden werden (Az.: 34 Wx 109/06).

Das Gericht gab damit der Beschwerde eines Wohnungseigentümers statt. Dieser hatte sich gegen eine mehrheitliche Entscheidung der Eigentümerversammlung für die Errichtung einer Mobilfunkanlage auf dem Hausdach gewandt. Damit habe die Eigentümerversammlung die ihr zustehende Regelungskompetenz zu Lasten anderer Bewohner überschritten, meinten die Richter. Der Beschluss der Eigentümerversammlung sei daher nichtig. (dpa)

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Kirchheim, 22. Juni 2007

Mobilfunk in Dubai – oder – es geht auch anders! – Teil 2

Die Pfingstferien verbrachten wir diesmal in einer Ferienwohnung an der Jumeirah Beach, im 37. Stock eines neu erbauten Hochhauses. Wie immer hatte ich mein Messgerät, das HF 35C von Gigahertz Solution, dabei. Ich fiel aus allen Wolken als ich die Werte auf dem Messgerät las, im Gang bei den Schlafzimmern über 2.000 µW/m², am Bett ca. 1.500 µW/m²! Bis zum Wohnzimmer, nach ca. 5 m war der Spuk vorbei.

Nun begann die Suche wo die Belastung her kam, seltsamerweise nicht von Außen, sondern von Innen. Gesucht, gefunden: wir hatten einen eigenen kleinen Mobilfunksender in der Wohnung! Das Teil sah aus wie ein etwas größerer Feuermelder, die Strahlungsintensität war mit einem DECT Telefon vergleichbar.

Sofort sprach ich mit der dortigen Hausverwaltung und machte unmissverständlich klar, dass dieser Sender zu entfernen ist. Nach einigem Hin und Her kam ein Verantwortlicher von Etisalat (vergleichbar mit T-Mobile in Deutschland) und hörte sich meine Geschichte an. Auch meinte ich, man dürfe derartige Sender nicht in Wohnungen einbauen ohne die Bewohner darüber vorher zu informieren, es gäbe Menschen die dadurch krank werden könnten und es dann schwer würde die Ursache zu finden. Anders als unsere Mobilfunkbetreiber hörte sich der Mann interessiert meine Geschichte an und gab mir in allen Punkten Recht. Er versprach mir den Sender vom Netz zu nehmen, das funktioniere von einem Computer im Haus aus. Gesagt, getan, mein Sender war aus, am folgenden Tag kam nochmals ein Vertreter von Etisalat um zu überprüfen ob der Sender auch wirklich aus ist.

Anfangs war ich natürlich entsetzt, im nachhinein sehe ich die Geschichte überaus positiv. In Dubai sind die Mobilfunksender im Freien in großer Höhe, auf geringe Strahlung eingestellt. Somit ist eine Grundversorgung Außen gewährleistet, in Innenräumen ist keine nennenswerte Belastung zu messen. Für Innenräume installiert Etisalat kostenlos diese Mikrosender, so bekommt jeder der dies möchte die Vollversorgung bis in die letzte Ecke der Wohnung oder des Hauses. Ansonsten hat man im Innenbereich keine nennenswerte Belastung. Das Handy funktioniert dann meist trotzdem, in einigen Wohnungen muss man ans Fenster gehen um zu telefonieren. Festnetz haben dort alle, DECT habe ich nur in Hotels entdeckt.

Ich nenne dieses System ein Strahlungsminimiertes Mobilfunkkonzept. Geringe Grundbelastung im Außenbereich, wie wir wissen benötigt ein Handy nur ca. 0,00265 µW/m² um optimal zu funktionieren, wer die Vollversorgung möchte, kann sich einen Mikrosender installieren lassen. Wenn Etisalat diese Sender kostenlos einbaut, dürfte der Preis dafür nicht zu hoch sein können.

Ich fordere hiermit alle Verantwortlichen auf, umzuschwenken und endlich einen für alle akzeptablen Mobilfunk zu schaffen. Es kann doch nicht sein dass wir in Deutschland das nicht schaffen!!!

Mein Bericht darf veröffentlicht und weiterverbreitet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Marianne Buchmann

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Kirchheim, 8. Mai 2006

 

Mobilfunk in Dubai – oder – es geht auch anders!  Teil 1

Vom 17. April bis zum 1. Mai verbrachte ich 2 Wochen Urlaub in Dubai. Eigentlich wollte ich von Mobilfunk nichts hören, aber ein arabischer Bekannter bat mich meinen Messkoffer mitzunehmen, ein Mobilfunksender gegenüber seines Büros, noch dazu fast auf gleicher Höhe, beunruhigte ihn doch ziemlich.

Bereits im vergangenen Jahr war ich mit meinem Messgeräten in Dubai unterwegs, ich konnte nirgendwo, auch nicht in nächster Nähe zu Mobilfunksendern, höhere Werte als 50 µW/m² finden.

Als wir unser Hotelzimmer im 4. Stock bezogen, ging ich als erstes auf den Balkon und was sehe ich, in ca. 100 m Entfernung ein als Palme getarnter Mobilfunksender! Bevor wir unsere Koffer auspackten wurde das Messgerät ausgepackt und ich ging damit auf den Balkon. Dort zeigt mein Gerät 150 µW/m² an. Hier in Kirchheim wohnen wir ca. 150 m vom Mobilfunksender weg und weit unterhalb des Senders, wir messen hier bis zu 4.100 µW/m²!

Im Hotelzimmer waren dann von den 150 µW/m² noch 0,0 µW/m² übrig, also nichts mehr. Wir haben die 2 Wochen wunderbar geschlafen.

Dann waren wir zum Grillen bei meinem arabischen Bekannten eingeladen, er bewohnt mit seiner Familie eine Villa direkt am Golf. Vor seinem Haus kann man die Kriegsschiffe beobachten wie sie da vorbei ziehen, wir hatten also mit Radar gerechnet. Und Sie werden es nicht glauben, die „Belastung“ war bei 0,0 µW/m²! Nichts! Keiner der Anwesenden konnte das glauben, sie haben alle vollen Handyempfang und gingen davon aus dass eine Belastung da sein muss. Ich klärte sie auf dass ein Handy nur 0,001 µW/m² benötigt um einwandfrei zu funktionieren. Mein Messgerät misst „nur“ eine Zahl hinter dem Komma.

Mein Messgerät ließ ich dort, mein Bekannter wollte damit an einigen Orten in Dubai messen. Nach einigen Tagen brachte er mir das Messgerät zurück.

In seinem ganzen Haus keine Belastung, 0,0 µW/m². In seinem Büro, gleich gegenüber eines Mobilfunksenders, „Belastung“ 0,0 µW/m². Im Haus seiner Mutter, am Flughafen, „Belastung“ 0,0 µW/m². Ganz erschüttert war er dass er auf dem Parkplatz seines Beach Clubs, dort steht ein Sender direkt daneben, eine Belastung von 180 µW/m² maß! Lächerlich, auf einem Parkplatz!

Ein Bekannter aus Deutschland, der geschäftlich in Dubai zu tun hatte, bat mich ihm doch das Messgerät zu leihen, er möchte bei sich zu Hause messen. Da wir den gleichen Rückflug gebucht hatten übergab ich ihm den Messkoffer gleich am Flughafen. Ich packte die Geräte aus und schaltete sie an, um ihm zu zeigen wie es funktioniert. Nun erwartete ich am Flughafen eine hohe Belastung, aber nicht einmal dort, mein Messgerät zeigte nur 20 µW/m²an.

In Dubai können Sie überall telefonieren, in jedem Aufzug, in jeder Tiefgarage, einfach überall! Warum nun geht in Dubai was bei uns scheinbar nicht geht? Handytelefonieren ohne nennenswerte Belastung für die Bewohner?

Es gibt dort nur ein Handynetz, von UAE Etisalat. Wir in Deutschland haben 8 (!) verschiedene Handynetze! Völliger Irrsinn!

Dann stehen dort netzartig aufgebaut alle ca. 3-4 Kilometer die Sender in großer Höhe. Ich kann schlecht schätzen, denke so 50 m hoch. Und die sind wohl so eingestellt dass jeder telefonieren kann, aber auch nicht mehr an Strahlung abgibt. Und wie Sie meinem Bericht entnehmen können ist zum Telefonieren innerhalb und außerhalb von Gebäuden nicht viel an Belastung notwendig.

Wieso schaffen die in Dubai was bei uns nicht gehen soll?

Diesen Bericht werde ich an alle zuständigen Stellen versenden, unsere Verantwortlichen und Techniker sollen mir das bitte erklären. Sie dürfen ihn auch gerne weiterleiten und veröffentlichen.

Vielleicht fliegt ja einmal jemand von den Mobilfunkbetreibern, vom Bundesamt für Strahlenschutz oder unserem Umweltministerium nach Dubai und lässt sich dort von den Arabern erklären wie man gesundheitsverträglichen Mobilfunk macht.

Mit freundlichen Grüßen

Marianne Buchmann

P.S. Meine Angaben sind leicht zu überprüfen, wer möchte ist in 6 Stunden in Dubai und kann nachmessen.


 

Wir haben gerade (April 2007) vom BUND Sachsen Anhalt folgende Informationen erhalten. 
Sehr geehrte Damen und Herrn,

zu Ostern hat das Bundesamt für Strahlenschutz (bfs) heimlich still und leise im Internet in Sachen NF (Niederfrequenz) und Interpretation Grenzwerte der 26. BimSchV seine Meinung geändert. Man wird bei den obersten Strahlenhütern vorsichtig.

Bisherige Aussage:

"Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand ist bei Einhaltung dieser Grenzwerte der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung auch bei Dauereinwirkung gewährleistet"

ist von der Homepage des BfS verschwunden, diese Seite ist seit Karfreitag (!) weg. Stattdessen steht jetzt auf der Seite http://www.bfs.de/elektro/nff/vorkommen.html

"Die Betreiber von Gleichspannungs- und Niederfrequenzanlagen sind dazu aufgefordert, die Emission statischer sowie niederfrequenter elektrischer und magnetischer Felder im Rahmen des technisch Möglichen zu reduzieren."

Das sind völlig neue Töne des BfS !

Hintergrund.

Es gibt inzwischen eine profunde Arbeit des renommierten Salzburger Wissenschaftlers Dr. Oberfeld vom 27.2.06

http://www.380kv-ade.at/downloads/umweltmedizinsbgpruefkatalog.pdf , in der dieser folgendes im Detail nachweist

Die deutschen Grenzwerte (hier ist erst mal nur von 50 Hz die Rede, das gilt aber allgemein) gelten nur für Kurzeitexposition, sind also für Dauereinwirkung gar nicht anwendbar !

Überzeugen Sie sich selbst, es steht da (die 26. BimSchV basiert voll auf ICNIRP

"Die ICNIRP-Richtlinie (ICNIRP 1998) basiert auf kurzfristigen, unmittelbaren gesundheitlichen Auswirkungen wie z. B. der Reizung peripherer Nerven und Muskeln, Schocks und Verbrennungen, die durch Berührung leitfähiger Objekte verursacht werden und erhöhte Gewebetemperaturen, die aus der Absorption von Energie während der Exposition durch EMF resultieren."

"Richtwertmodelle wie das der ICNIRP, die nur auf Reizwirkungen beruhen und zwischenzeitlich nachgewiesene Langzeiteffekte nicht umfassen, können den erwarteten und erforderlichen Schutz der individuellen und öffentlichen Gesundheit nicht sicherstellen.. Daher sind Beurteilungen nach dem ICNIRP Richtwert von 100µT(100.000nT) oder dem Schweizer Grenzwert von 1µT(1.000nT) nach der heute vorliegenden wissenschaftlichen Evidenz für Langzeitwirkungen ohne jegliche Relevanz. Eine medizinische Beurteilung die diese Evidenz ignoriert beurteilt nicht nach dem Stand des medizinischen Wissens."

Die zumindest erst mal auf der NF-Seite nun zurückgenommene Behauptung des BfS, es bestehe (wörtlich) "Schutz auch bei Dauereinwirkung" ist also falsch, um es vorsichtig auszudrücken. Man könnte natürlich auch von bewusster Täuschung der Öffentlichkeit reden .

Die Folgen dieser Entwicklung sind klar: Die 26. gerät ins Wanken, denn die Basis ist unwissenschaftlich.

Das wird in der Perspektive

1. zu einer vollkommen neuen Rechtsposition der Bürger bei Zwangsbestrahlung führen. Natürlich, Justizia ist nicht die Schnellste, ehe die Richter das verstehen, - und BGH und BVG sich bequemen, das wird viel Trubel geben

2. letztlich marktwirtschaftlich Druck erzeugen in Richtung der Entwicklung immissionsgeminderter Technologien der Kommunikation, wie wir es schon ewig konkret vorschlagen haben. Das bringt Arbeitsplätze und mehr Kunden für die Betreiber, das Gesundheitswesen wird entlastet.

Viele Grüße und "sie bewegt sich doch".

Stefan Spaarmann (BUND Sachsen Anhalt)

 


Pakistan: Pläne zur Untersuchung möglicher Risiken von Mobilfunkmasten

Die pakistanische Regierung hat beschlossen, mehr als 300 von 10.000 Telekommunikationsmasten auf Gebäuden in Wohngebieten, wo sie als gesundheitliches Risiko angesehen werden, zu verlegen und neu zu gestalten. Dies wurde bei einer Pressekonferenz angekündigt, in der das Ministerium für Informationstechnologie der pakistanischen Telekommunikationsbehörde ein Verfahren zur Einführung einer Richtlinie für mäßigende umwelt- und gesundheitsbezogene Effekte von funkbasierten Antennen und zur Begegnung öffentlicher Bedenken bezüglich Strahlenrisiken der Infrastruktur vorstellte.

http://www.dawn.com/2007/04/03/top15.htm


Aus: FGF-Infoline vom 05.04.2007
Der Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF), gehören alle deutschen
Mobilfunkbetreiber an.


 

Freude am Senken: BMW Group erlässt
drastisch reduzierten Strahlungsgrenzwert

Freude am Fahren und Freude am Grenzwertsenken: BMW zeigt sich nicht allein im Fahrzeugbau innovativ.Sensationen sickern zuweilen nur langsam an die Öffentlichkeit: Bereits im vergangenen Jahr hat der Automobilhersteller BMW die zulässige Strahlungsbelastung seiner weltweit rd. 105 000 Mitarbeiter durch betriebliche DECT-Telefone auf höchstens 100 µW/m² reduziert. Dieser Wert liegt um den Faktor 100 000 unter dem derzeitigen gesetzlichen Grenzwert. Wie dem izgmf auf Anfrage mitgeteilt wurde, hat sich die Abteilung Arbeits- und Umweltschutz bei BMW intensiv mit der Sachlage beschäftigt. Sie hat Expertenrat von beiden Seiten eingeholt (z. B. bei Prof. G. Käs und beim DECT-Lieferanten Siemens) und sich dann für die drastische Reduzierung entschieden, die, wie es heißt, für die gesamte BMW Group weltweit gültig sei.

Zur Einhaltung des BMW-Grenzwerts wurde die Sendeleistung der DECT-Basisstationen (Mittelwert 10 mW, Spitzenwert 250 mW) durch den Einbau von Dämpfungsgliedern zunächst soweit verringert, dass auch in unmittelbarer Nähe einer Station der BMW-Grenzwert eingehalten wird. Insbesondere im Münchener Forschungszentrum (FIZ) konnte dann jedoch die Funkversorgung nicht mehr zuverlässig gewährleistet werden. Grund: In dem Büro- und Laborkomplex lassen sich dämpfende Trennwände problemlos versetzen oder neu einziehen. Etliche DECT-Basisstationen im FIZ müssen daher mit höherer Leistung senden als ursprünglich geplant. Um den BMW-Grenzwert dennoch einzuhalten, wurden diese in Deckennähe montierten Stationen mit einem Kostenaufwand von rd. 100 000 Euro – getragen von BMW – durch metallbedampfte Glasscheiben abgeschirmt. Diese “Deflektoren” sind nahe der Stationen montiert, sie lassen die seitliche Abstrahlung ungehindert zu, schützen jedoch den unterhalb einer Station sitzenden Mitarbeiter. BMW ließ die Deflektoren bei einem Zulieferer anfertigen, der bei Interesse auch andere Firmen damit beliefern könnte. Schlichte Metallplatten haben dieselbe Schutzwirkung, die schmucken Glasplatten wurden nur wegen der Optik gewählt (2.2.04-ll).