Biolysa

Biolysa e.V. - Gesundes Wohnen und Leben


My Home is my Castle

Dieser alte Spruch aus Old England bedeutet folgendes:

Die eigenen vier Wände sollen uns Schutz vor vielen unangenehmen Dingen bieten:

  • Schutz vor der Witterung,
  • Schutz vor Angriffen.
  • Schutz vor allem, was uns bedroht.

Von unserem Heim / unserer Wohnung erwaten wir Bedingungen, die uns Erholung bieten
und einen komfortablen Rückzugsplatz.
Was ist jedoch, wenn Belastungen und Gefahren schon in der Wohnung vorhanden sind?
Gefahren, die eingebaut sind oder sich beim normalen Wohnen ergeben.
Der gemeinnützige Verein Biolysa e.V. möchte Sie darüber informieren. Wir möchten
Ihnen hier einige der möglichen Gefahren zeigen, von denen Sie in Ihren eigenen vier
Wänden bedroht werden könnten.
Gefahren für Ihre Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Familie.

Um welche Belastungen kann es in Gebäuden gehen?

  • Elektrosmog: An jeder Elektroleitung, an jedem Elektrokabel sind elektrische Wechsel-Felder vorhanden und auch messbar, sobald Spannung auf dem Kabel anliegt (also nahezu immer). Wenn Strom fließt, also wenn irgendein Gerät mit Strom betrieben wird, dann entstehen zusätzlich magnetische Wechselfelder. Jedes Gerät, welches kabellos Information übertragen kann, erzeugt elektromagnetische Strahlung (oft auch schon im Standby-Betrieb). Das gilt vor allem für Mobiltelefone, kabellose Mäuse und Tastaturen, Freisprechanlagen, DECT-Telefone, WLAN-Router und alle anderen Geräte mit WLAN, Smartmeter, funkvernetzte Brandmelder und viele andere per Funk kommunizierende Geräte. Auch von außen können solche Belastungen ins Haus gelangen: Magnetische Wechselfelder aus Hochspannungsleitungen, elektrifizierten Bahnlinien oder Transformatoren lassen sich von Hausmauern nicht abhalten, sie durchdringen alles.
    Ähnliches gilt für die Funkstrahlung von Mobilfunkmasten, aber auch für Radar von Flugzeugen und von Flughäfen, von Schiffen und den Schleusenanlagen der Binnenschifffahrt, sowie zunehmend auch aus den Verkehrssicherheitsfeatures moderner Autos. Es gibt kaum eine unbelastete Wohnung. Aber mehr als 80% dieser Belastungen können Sie selbst beeinflussen und diese sind somit auch vermeidbar. Wir zeigen Ihnen wie.


    Wohnhaus mit starker Magnetfeldbelastung; Bildrechte bei Uwe Dippold

  • Natürliche Störungen: Seit Urzeiten kennen die Menschen solche Belastungszonen. Genauso lange schützte man aber auch seinen Schlafplatz, denn dieser sollte belastungsfrei sein. Instinktiv suchte man zum Schlaf den richtigen Platz. Wer es nicht selbst konnte, fragte weise Männer und Frauen, fragte Schamanen, Medizinmänner oder Priester. Heute sind Baubiologen dafür zuständig!


    Bäume, die einer Wasserader ausweichen; Bildrechte bei Uwe Dippold

  • Schimmel: In immer mehr Wohnungen und Häusern ist heutzutage Schimmel zu finden. Der Grund liegt meist darin, dass die Gebäude und Wohnungen immer dichter gebaut werden und die Menschen aus Energiespargründen oft zuwenig lüften. Aber auch schlechte Bausubstanz, falsche Anstriche an den Wänden, ungünstige Möbelpositionierungen oder einfach andere Lebensgewohnheiten als früher können ein Schimmelwachstum verursachen. Oft sind die Schimmelpilze auch schon vor dem Einzug der Menschen in einer Wohnung, weil die stattgefundene Schimmelschadensanierung nicht professionell, sondern nur oberflächlich durchgeführt wurde. Auch bei Wasserschäden aller Art sind Schimmelschäden regelmäßig die Folge mangelhaft durchgeführter Sanierungen.
    Sogar in Neubauten gibt es häufig Schimmelbefall an Baumaterialien schon vor dem Einzug, weil die Baufeuchte zuwenig abgelüftet wurde. Und nach dem Einzug werden die Probleme oft noch schlimmer, weil durch die Nutzung noch mehr Feuchte eingetragen wird.
    Die Gefahr, die vom Schimmel ausgeht, wird immer deutlicher. Schimmel gehört nicht in bewohnte Räume. Jedoch kann man ihn weder vermeiden noch beseitigen ohne die Ursachen für das Schimmelwachstum zu kennen. Da können wir Baubiologen helfen!


    Schimmel in einem Schlafzimmer wegen feuchter Wände; Bildrechte bei Uwe Dippold

  • Wohngifte und Schadstoffe: Solche chemischen Produkte finden sich überall in unserer Umwelt als Inhaltsstoffe von Kunststoffen, Lacken und Farben, Baumaterialien und Baustoffen, in Reinigungs- und Lösemitteln, sogar in Medikamenten und Kosmetika (denken Sie nur an Asbest, künstliche Mineralfasern, Holzschutzmittel, Schwermetalle, Benzole und Styrole, PAK, Weichmacher, Phenole, Aldehyde, Siloxane, Carbonsäuren und immer mehr Mikroplastik - und Nano-Produkte).
    Da wir unser Leben zu mehr als 80% in Innenräumen verbringen, werden sogar geringe Mengen solcher Schadstoffe im Lauf der Zeit relevant und schädigen unsere Gesundheit. Schadstoffe finden sich bei vielen Menschen im Urin und im Blut und reichern sich oft im Körper in der Muskulatur, in Knochen, im Fettgewebe und auch im Gehirn an. Hier können Baubiologen in Ihren Wohnräumen messen, begutachten und Gefährdungen beurteilen. Sie beraten und geben Vorschläge zur Vermeidung oder Sanierung.


    Alle Hölzer in diesem Raum sind verseucht mit Holzschutzmitteln; Bildrechte bei Uwe Dippold

  • Radon: Radon ist ein radioaktives Gas, welches natürlicherweise im Boden vorhanden ist und daraus ausgast. Es kann sich aufgrund von Undichtigkeiten oder konstruktionsbedingten Durchdringungen von Kellerwänden und Gebäudefundamenten innerhalb von Häusern anreichern. Da es geruchlos ist, nimmt niemand diese Gefahr wahr. Es ist jedoch nach dem Rauchen die häufigste Ursache für Lungenkrebs. Aufklärung tut Not. Die Baubiologen von BIOLYSA tun genau das. Und natürlich geben sie Rat zur Abhilfe des Problems.

Weitere Informationen und qualifizierte Berater in Ihrer Region finden Sie im Biolysa-Forum.

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